Eigentlich strickt Emily Stoneking ja ganz normale Dinge, süße kleine Kücken und Häschen mit riesigen, unschuldigen Glasaugen. Wie sie auf die Idee für gestrickte Anatomiesets mit liebevoll gefertigten Organen aus Wollseide kam, wissen wir leider auch nicht. Aber wir sind sicher, dass sie Recht hat, wenn sie schreibt: “3 out of 4 biologists agree: Knitting in Biology 101 is the cutest biology project, ever!” Da Geschmäcker ja bekanntlich sehr verschieden sind, gibt es die sezierten Tierchen auch als Wurm, Osterhase (mit bunten Eiern im Bauch, klar), Fledermaus oder Alien – für die Fortgeschrittenen auch als Anleitung zum Selbermachen.
Monica und James, die beiden Köpfe hinter dem Shop Sea & Asters, haben eine interessante Leidenschaft: Tillandsien. All ihre Kreativität und unternehmerische Energie verwenden sie darauf, diese Pflanzen möglichst schön darzustellen.
Alles begann mit Terrarien, die sie als Geschenke für Freunde und Verwandte bauten. Als sie sahen, wie viel Freude sie den Leuten brachten, beschlossen sie, Sea & Asters zu gründen. Um ihre Leidenschaft zu teilen, sagen sie. Jedes Terrarium hat sein eigenes Farbschema, die passende Pflanze wird am Ende ausgewählt. Und die Suche nach verwendbaren Objekten inspiriert sie auch beim Entwurf von Blumentöpfen – wie zum Beispiel diese Seeigel-Töpfe, die die Tillandsien wirklich in ihrem besten Licht erscheinen lassen.
Bubble Chandelier, also Blasenkronleuchter, so heisst diese wundervolle Kreation von Pelle Design Studio. (Wir bleiben besser beim englischen Namen.)
Der Deutsche Oliver Pelle und seine Frau Jean lernten sich als Studenten an der Yale School of Architecture kennen. Beide arbeiteten lange Zeit als Architekten, sie bei Tod Williams Billie Tsien Architects in New York City, Eric Owen Moss Architects in Los Angeles und EHDD Architecture in San Francisco, er bei Robert A.M. Stern Architects in New York City. 2008 gründete Jean ihr eigenes Designstudio und fertigte hölzerne Kerzenhalter und kleine Möbelstücke aus persönlichen Objekten, die die Interior-Blog-Szene im Sturm eroberten. Noch im gleichen Jahr entwickelte sie einen Bubble Chandelier als DIY-Projekt für das Magazin Readymade – und schnell wurde daraus eine ganze Serie.
Heute führen Jean und Oliver das Studio gemeinsam in Red Hook Brooklyn und machen die Zuhause tausender Menschen ein ganzes Stück schöner.
Ok, noch eine Valentinskarte, dann ist Schluss, versprochen! Und auch nur, weil diese hier von Your Handwriting (über den/die wir leider nicht mehr wissen, als den Shopnamen) so schön Anti-Valentinstag ist. Your Handwriting scheint generell ein Grummelgriesgram zu sein, oder wenigstens so zu tun. Siehe auch: die “Love? Ain’t nobody got time for that”-Karte oder “I’m getting a little bit fatter every day”. Wir sind hingerissen.
Wo wir doch gerade bei Valentinstagskarten sind: Emily McDowell hat die perfekte Lösung gefunden für all die Pärchen, die irgendwie etwas miteinander haben, aber doch nicht richtig (also richtig richtig) ein Paar sind. Hach.
Emily war übrigens sehr lange in der Werbebranche tätig, bis sie 2011 beschloss, endlich etwas zu kreieren, das keine Werbung ist – eine Entscheidung, über die wir alle uns nur freuen können. (Falls ihr das noch einmal bestätigt wissen wollt, seht euch einfach ihren Shop an.)
Von sich selbst sagt Emily: “I like to make things that tell the truth.”
No shit, Sherlock.
Die tollsten Valentinskarten für Geeks macht Elizabeth Weil aus Portola Valley. Wie sie zum Buchdruck kam? Über eine schön gedruckte Visitenkarte, die ihr jemand in ihrem alten Job bei einem Venture Capital-Unternehmen überreichte. Stellt euch vor, was alles aus Patrick Bateman hätte werden können!
Seit 2006 hat sie nun ihr Buchdruckstudio Paperwheel, das sie erst neben ihrem 80-Stunden-Job als Marketing Executive bei Twitter und nun bei der VC Firma Andreessen Horowitz führt. Und dank ihrem nerdigen Humor haben wir nun Schätze wie “you’re more awesome than inbox zero” oder den Klassiker “Who Wants To Become A Golf Ball” von Horse Ebooks als hochwertige Grußkarten.
Elizabeth, wir lieben dich.
Anja gründete Gingko Studio vor drei Jahren in Rotterdam. Ihr einziges Produkt damals waren vertikale Gärten. Es dauerte nicht lang, bis sie ihre Liebe zu Papier entdeckte und zuerst die wunderschön organische Lionfish Origami Lampe entwickelte, dann weitere Modelle.
Die Lampen auf dem Foto fertigt Anja auf Auftrag aus jedem beliebigen Buch. Ihr schickt ihr einfach euer Lieblingsexemplar – ob Roman, Comic oder Kunstbuch – und bekommt es als Lampenschirm zurück.
Unser tumblr lebt wieder!
Ab heute werden wir hier täglich Produkte und Etsy-Verkäufer vorstellen, die wie besonders toll finden. Den Anfang machen diese Kleiderhaken in Zweigform von StudioLiscious aus Toronto. Patrick Lajoie und Mara Minuzzo kam die Idee für die Twiggy-Serie, als sie ähnliche Sitzstangen für ihre “Canopy” Vogelhäuser entwarfen. Inzwischen stellen sie mit ihrem kleinen Familienunternehmen (klassisch: Vater, Mutter, Kind) auch Twiggy-Sitzbänke, Bilder und Holzbuchstaben her.
Sarah Bingham, Gründerin des Modeblogs Styllure, würde dem Supermodel Kate Moss einen goldenen Vintage-Ledermantel schenken.
“Kate Moss ist Supermodel, Stilikone und niemand kombiniert Couture mit Vintage so lässig und gekonnt, wie sie. Dieser goldene Ledermantel im späten 60s Style mit Glam-Faktor passt perfekt zu ihrem coolen Look und würde ihre Skinny Jeans oder eines ihrer sexy Minikleider toll in Szene setzen.”
Julia Stelzner, freie Moderedakteurin, würde dem Modedesigner Stephan Schneider eine Op-Art-Vase von Hutschenreuther aus den 1960er Jahren schenken.